Was tut die Hospizgruppe Jestetten?

Rückblick zum Vortrag: „Vorsorgende Vollmachten“

Mit Professor i.R. Konrad Stolz, Stuttgart, ehemals Vormundschaftsrichter und Hochschullehrer für Familienrecht und Betreuungsrecht an der Hochschule Esslingen

Termin: Freitag, 17.11.2017, 19:30 Uhr
Ort: Musiksaal in der Realschule Jestetten

Eine Krankheit oder ein schwerer Unfall können jederzeit dazu führen, dass Menschen nicht mehr für sich selbst entscheiden und handeln können.
Deshalb ist bei noch intakter Entscheidungsfähigkeit sicher zu stellen, dass entsprechend den eigenen Vorstellungen gehandelt wird. Das gilt insbesondere für Menschen mit beginnender Demenz. Der Ehepartner und andere Angehörige sind nicht automatisch berechtigt, stellvertretend zu handeln.
Als Patient haben Sie das im Grundgesetz geschützte Recht, selbst und alleine über Fragen der ärztlichen Behandlung und Pflege zu bestimmen.

  • Wer soll für mich entscheiden, wenn ich wegen einer Krankheit oder eines Unfalls entscheidungsunfähig werden sollte?
  • Welche Möglichkeiten habe ich, eine Vertrauensperson zu bestimmen, die dann meine Angelegenheiten regelt?
  • In welchen Fällen bestellt mir das Gericht einen rechtlichen Betreuer?
  • Kann ich mit einer Patientenverfügung im Voraus bestimmen, ob und wie ich behandelt werden möchte, falls ich entscheidungsunfähig bin und keine Hoffnung auf Besserung mehr besteht?
  • Was muss ich dabei beachten?
  • Wer trifft die letzte Entscheidung?

Im Vortrag mit anschließender Diskussion wurden Antworten auf diese Fragen gegeben.

In einem Beitrag für die Zeitschrift „im blick“ (Informationen vom Landesseniorenrat Baden-Württemberg4. Quartal 2017) hat Herr Stolz ab Seite 6 zu diesem Themenkomplex Stellung genommen.

» Herr Stolz in der Ausgabe 04-2017 der Zeitschrift „Im Blick“

Diese Ausführungen waren Grundlage des Vortrags in Jestetten.

Wir beraten auch Sie gerne beim Erstellen der Vollmachten.

Impressionen vom Abend

„Die Sterbenden sind bis zum letzten Augenblick ihres Lebens wichtig, wir werden alles dafür tun, damit sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können.“

Cicely Saunders

(Gründerin der Hospizbewegung)